Unsere Angebote

Hier biete ich Ihnen die Möglichkeit sich über die einzelnen Angebote zu informieren, die sowohl als Einzelförderung, als auch als gruppenübergreifendes Angebot in Anspruch genommen werden können.

Dabei orientiere ich mich in der Alterstufe 0 – 10 Jahre, an den Bildungsgrundsätzen zur Bildungsförderung für Kinder von 0 – 10 Jahren in der Kindertagesbetreuung und Schulen im Primarbereich in Nordrhein – Westfalen.

Mini Mäuse (Kinder unter 3 Jahren)

Gerade in diesem Zeitraum ist es wichtig, dass das Kind viele Anregungen bekommt, damit sich Funktionen des Denkens, des Erkennens und des Fühlens, des Reagierens und des sozialen Handelns im Gehirn bilden können.

Damit die weitere Entwicklung positiv verlaufen kann, ist es wichtig, dass sich Eltern und Bezugspersonen genügend Zeit und Geduld nehmen, ihr Kind zu begleiten. Durch Wiederholungen, können wichtige Lernerfahrungen gewonnen werden. Wichtig ist die sichere Bindung zu einer Hauptbezugsperson.

Beim heilpädagogischen Reiten/ Voltigieren bekommt ihr Kind für eine bestmögliche Entwicklung Anregungen und optimale Trainingsmöglichkeiten der elementaren kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten.

Zusammensein erleben, als Erfahrung für die ganze Familie.
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Wussten Sie schon, dass am Ende des ersten Lebensjahres das Gehirn auf die Hälfte seiner möglichen Größe angewachsen ist.

Kindergartenalter (Kinder zwischen 3 – 6 Jahre)

Gerade in diesem Alter ist es wichtig, dass Kinder genügend gezielte Erfahrungen machen, um Basiskompetenzen weiterzuentwickeln, die sie für den Schuleintritt benötigen. Heilpädagogisches Reiten/Voltigieren unterstützt diese Prozesse durch gezielt gesetzte Impulse und die angemessene Zeit, diese zu verarbeiten.

Benötigte Basiskompetenzen:

1. Emotionale Fähigkeiten benötigen wir für die Entwicklung einer ausgewogenen Persönlichkeit, zum Erwerb von Beziehungsfähigkeit, aber auch zur Selbstregulation.

Anforderungen, die an die Kinder gestellt werden, sind:

  • Sich angstfrei auf neue Situationen einstellen zu können
  • Enttäuschungen verkraften zu können
  • Nicht zu kapitulieren und sich zurückzuziehen, wenn eine Aufgabe nicht gelöst wurde
  • Zuversichtlich Aufgaben mit seinen eigenen Fähigkeiten zu lösen
  • Motiviert zu sein
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Wussten Sie schon, dass sich positive Emotionen günstig auf die Lernleistung auswirken können.
2. Soziale Fähigkeiten benötigen wir täglich im gemeinsamen Umgang mit anderen. Dazu gehören unter anderem unsere Anpassungsfähigkeit und aufgestellte Regeln als verbindlich zu erleben.

Dazu gehört außerdem: Anderen Kindern zuhören, diese ausreden zu lassen und eigene Bedürfnisse zurückzustellen. Konflikte über Sprache konstruktiv lösen zu können und Kompromisse zu finden. Das Einhalten von wichtigen Regeln, die im Gruppenleben aufgestellt werden.

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Wussten Sie schon, dass soziale Fähigkeiten das Selbstbewusstsein stärken.
3. Motorische Fähigkeiten sind Bewegungsprozesse, die wir im Alltag benötigen wie z. B. Laufen, Gehen, Heben, Trinken usw. und durch ständiges Wiederholen automatisiert haben. Wir machen uns keine Gedanken mehr über diese Prozesse, wie wir z.B. Gehen. Alle motorischen Bewegungen müssen erst erlernt, stabilisiert und danach automatisiert werden.
Diese Prozesse zeigen sich:
  • in der Grob– und Feinmotorik ( Finger- und Handgeschicklichkeit)
  • durch Kraft, Gelenkigkeit, Beweglichkeit und Ausdauer
  • durch eine gute Wahrnehmung seines eigenen Körpers
  • in der Sicherheit bei der Ausführung von Bewegungsabläufen (Gleichgewichtssinn und Berührungssinn)
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Wussten Sie schon, dass Kinder und Jugendliche ca. 3000 Wiederholungen benötigen, um komplexe Bewegungsabläufe zu automatisieren.
4. Kognitive Fähigkeiten benötigen Kinder, um ihre Umwelt wahrzunehmen und Selbsterfahrungen zu machen. Nur wenn alle Sinne gut miteinander arbeiten, ist eine optimale Entwicklung möglich.
Zu den kognitiven Fähigkeiten gehören:
  • Konzentration, Ausdauer und Aufmerksamkeit
  • Merkfähigkeit
  • Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Sprachverständnis, großer Wortschatz, gutes Ausdrucksvermögen
  • Denken in Zusammenhängen
URVERTRAUEN - Mutig neue Bewegungserfahrungen spüren und auf sich Vertrauen.
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Wussten Sie schon, dass kognitive Lernprozesse gerade dann entstehen, wenn die Situationen nicht von Erwachsenen strukturiert oder vorgegeben sind.

Grundschulalter bis Erwachsenenalter
(Kinder und Jugendliche von 6 Jahre – 18 Jahre)

Bis zum 10ten Lebensjahr wachsen Kinder 5- 8 cm im Jahr. Sie können sich länger konzentrieren und nehmen ihre Umwelt bewusster wahr. Gerade in dieser Phase ist es wichtig gezielte Bewegungsanreize zu bekommen, die die körpereigene Wahrnehmung fördern. Durch die dreidimensionalen Schwingungen, die das Pferd im Schritt auf das Kind überträgt, bekommt es Impulse, die dem normalen Gangbild ähnlich sind. Dieses fördert die Normalisierung des Muskeltonus und kann den Gleichgewichtssinn positiv beeinflussen. Zusätzlich nutzt man diesen Effekt zum Reaktions- und Koordinationstraining. Weiterhin beeinflusst es positiv:
  • das Sozialverhalten
  • die Atmung und Sprache
  • die Verdauungsorgane
  • das Herzkreislaufsystem
  • die Psyche

Ziel ist es, das die Kinder durch ein gutes Körpergefühl und gestärktes Selbstbewusstsein ausgeglichener, zufriedener und motivierter werden.

Neue Bewegungsmuster regen den Muskeltonus an.
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Wussten sie schon, das selbstbewusste Kinder, die sich ihrer Selbstwirksamkeit bewusst sind, weniger zu Süchten neigen.

Erwachsenenalter (ab 18 Jahre)

Erwachsene lernen anders. Sie geben viel leichter auf und trauen sich weniger zu. Auch ihre körperlichen Fähigkeiten verändern sich. Deshalb biete ich Ihnen neue Wege an, in einer entspannten und privaten Atmosphäre am Reitsport teilzuhaben. Ich möchte Ihnen Wohlgefühl vermitteln und Sicherheit geben. Nicht der Drill steht im Vordergrund, sondern die Freude am eigenen Erleben und der eigenen Weiterentwicklung. Dieses geschieht ohne Gruppenzwang, Leistungsdenken und Überforderung.

Auch als Späteinsteiger kann man mit Spaß und unbefangen reiten lernen.
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Wussten Sie schon, dass Erwachsene neue Bewegungen zwar etwas langsamer lernen als Jugendliche, dass es aber erst im wirklich hohen Alter Einschränkungen gibt.

Wir sind für Sie da und freuen uns auf Sie!

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